Abschlussfazit – McEnde

Gepostet am Aktualisiert am

Ich bin am Ende meiner Arbeit angekommen. Ich kann es ehrlich gesagt noch kaum glauben, wohl hauptsächlich weil mich dieser Blog mehr Zeit und Nerven gekostet hat als ich mir das in meinen digitalsten Träumen je hätte vorstellen können. 25 Beiträge, 113 Kommentare und knapp 5 Monate hat es gebraucht bis ich an diesem Punkt gelangt bin. Um dem ganzen Projekt gerecht zu werden, möchte ich mich zum Abschluss noch einmal bemühen meine Arbeit zusammen zu fassen.

Meine Posts – Ein Fazit:

Am Anfang musste ich mich (erneut) darüber informieren, was denn alles unter den Begriff der Digitalen Kommunikation fällt. Zu definieren war der Begriff noch herrlich einfach:

“Digitale Kommunikation bedeutet zunächst Kommunikation mit Hilfe digitaler Medien. Unter den digitalen Medien steht das Internet an erster Stelle (…).”(Grimm, 2005, S. 1).

Doch spätestens jetzt ist mir klar geworden wie viel eigentlich hinter diesen wenigen Worten steckt, selbst wenn man sich nur auf einen Teilbereich, wie das Online Marketing eines Unternehmens, bezieht. Als ich mich endlich für eben dieses Thema entscheiden hatte, musste ich mich ebenfalls erst einmal über die Grundlagen dieser Disziplin informieren. Lese ich jetzt die Definition des Begriffs,

Zu verstehen ist darunter sowohl die Übertragung des herkömmlichen Marketings auf Online-Medien als auch die Entwicklung neuer Techniken und Prinzipien zu Arbeit mit dem Kunden, die ausschliesslich auf Online-Dienste gestützt sind. (…). Online Marketing ist eine Form der interaktiven, kommerziellen Kommunikation” (Krause, 2000, S. 337).

so erschließt sie sich mir inzwischen ganz neu. Oft bin ich auf die „Entwicklung neuer Technologien“ gestoßen, wenn ein Online Marketing eingesetzt wurde. Auch die „interaktiven, kommerziellen Kommunikation“ hat mit Abschluss meiner Arbeit noch einen ganz neuen Charakter bekommen. Denn das Online Marketing – so habe ich es empfunden, lebt besonders davon. Als Besonderheiten des Online Marketings konnte ich schnell die folgenden Punkte herausfiltern: Anywhere-anybody-anytime, Interaktivität, Involvement, Schnelligkeit, Informationsgehalt, Preisvorteil, Unterhaltung, Multimedialität und Personalisierung. Doch auch Nachteile wie die Zielgruppenerreichung oder die mangelnde Eignung einiger Produkte für den Vertrieb über Onlinekanäle, konnte ich in meinen Recherchen herausfinden.

Um das Online Marketing explizit anhand eines Unternehmens untersuchen zu können, musste ich mich jedoch für eines entscheiden. Erstaunlicherweise fiel mir die Wahl nicht sonderlich schwer und bald wurde das Fast-Food Unternehmen McDonald’s Mittelpunkt meiner Betrachtungen. Ich informierte mich über die Geschichte der Firma um zu verstehen wie sie dorthin kam wo sie jetzt ist und über das derzeitige Image. Dabei stellte ich fest, dass McDonald’s darum bemüht ist sich als nachhaltiges Unternehmen mit sozialem Gewissen zu kommunizieren. Da McDonald’s des häufigeren im Kreuzfeuer der Kritik steht, die Vorwürfe drehen sich um genmanipuliertes Futter, Massentierhaltung, schlechte Arbeitsbedingungen und vieles mehr, habe ich den Begriff Greenwashing mit eingebracht. In Anlehnung daran postete ich auch noch Auszüge aus Günter Wallraffs Buch „Ganz unten“, einer Dokumentation über verheerende Zustände im Unternehmen, welches 1985 erschien.

Nachdem ich diese ersten Grundlagen abgearbeitet hatte, wollte ich sehen welche Bedeutung und Instrumente Online Marketing hat. Ich stellte fest, dass Vermarktung via Internet inzwischen die zweitwichtigste Position im Marketingmix von Unternehmen hat. Auch die Akzeptanz der ergriffenen Maßnahmen lässt sich zumeist als gut bewerten. Bei der Suche nach den wichtigsten Instrumenten stieß ich auf die beiden folgenden Grafiken, die im weiteren Verlauf ein wenig meine Grundpfeiler bei der Auswahl der zu beleuchtenden Themengebiete wurden.

Bedeutung der Strategien des Online Marketing Mix Screenshot: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/222927/umfrage/bedeutung-einzelner-strategien-des-online-marketings-fuer-unternehmen/ (Abruf: 27.01.2014)
Bedeutung der Strategien des Online Marketing Mix
Screenshot: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/222927/umfrage/bedeutung-einzelner-strategien-des-online-marketings-fuer-unternehmen/ (Abruf: 27.01.2014)
Wirkung von Online Marketingmaßnhamen: Screenshot von http://www.onlinemarketing-praxis.de/uploads/schaubilder/wirkung-von-onlinemarketing-massnahmen.png am 11.04.14
Wirkung von Online Marketingmaßnhamen: Screenshot von http://www.onlinemarketing-praxis.de/uploads/schaubilder/wirkung-von-onlinemarketing-massnahmen.png am 11.04.14

Als ich im Anschluss daran mein 1. Zwischenfazit zog, erklärte ich noch einmal das AIDA-Modell, da es für mich die einfachste und zutreffendste Erklärung für das Zustandekommen eines gelungenen Marketings aufgrund guter Kommunikation ist.

Nun ging es in die Vollen, denn ich wand mich nun meinem ersten Punkt zu: Dem SuchmaschinenmarketingHierbei handelt es sich um das derzeitig erfolgreichste Marketinginstrument im Web. Die Ziele und die genaue Unterscheidung zwischen Search engine optimization (SEO) und Search Engine Marketing (SEM), können im zugehörigen Artikel nachgelesen werden.
Ich beschäftigte mich nun auch das erste Mal mit der Umsetzung dieses Instrumentes durch das von mir gewählte Unternehmen. Hier musste ich viel durch eigenes „Herumprobieren“ mit Hilfe von google.com herauszufinden versuchen, da es keine offiziellen Informationen über die Nutzungsweise durch McDonald’s gab. Ich kam so jedoch für mich zu dem Schluss, dass der Fast-Food-Riese die Möglichkeiten die sich durch Suchmaschinenmarketing bieten nur sehr spärlich nutzt.

Zum nächsten Objekt meiner Betrachtung wurde das E-Mail-Marketing. Auch hier fand sich schnell eine recht einfach Definition:

“E-Mail-Marketing ist eine Form des Direktmarketing per E-Mail”(Lammenett, 2007, S. 49).

Quelle: eigene Darstellung nach Ploss (2002) S. 129-173
Quelle: eigene Darstellung nach Ploss (2002) S. 129-173

Bei gegebener zunehmender Wichtigkeit von Dialog und Kommunikation im Marketing ließ sich feststellen, dass kaum ein anderes Instrument bei diesem Kosten-Nutzen-Verhältnis, den vielen Gestaltungsvarianten und der Geschwindigkeit, soviele Menschen und potenzielle Kunden erreicht (vgl. Ploss, 2002, S. 51).

Auch die Varianten des E-Mail-Marketings sind vielseitig, wie man auf der Darstellung zur linken Seite erkennen mag. Besondere Aufmerksamkeit widmete ich dem Newsletter, da dieser die am intensivsten genutzte Anwendung des E-Mail-Marketing ist.

Wie McDonald’s die Möglichkeiten dieser Marketingmaßnahme für sich einsetze, stellte ich im folgenden Post fest. Als Kernstück des E-Mail-Marketings erkannte ich auch bei McDonald’s den Newsletter. In regelmäßigen Abständen werden die Abonnenten des Newsletters über die neusten Entwicklungen im McUniversum unterrichtet.  Mit knappen Textpassagen und vielen Bildern werden hier Produkte und Aktionen des Unternehmens beworben. Insbesondere durch die persönliche Ansprache und die Schaffung von Kommunikationsanlässen, sowie konkreten Anreizen, stufte ich diese Maßnahme als gelungen ein. Wie die weiteren Anwendungen des E-Mail-Marketings genutzt werden, konnte ich leider nicht weiter feststellen.

In der nächsten Zeit widmete ich mich den insgesamt größten Themenkomplex – Dem Social Media Marketing. Hier habe ich zum einen viel Zeit investiert, weil es mich wohl am meisten interessiert, zum anderen hatte ich hier aufgrund der Beschaffenheit der Anwendungen die größten Möglichkeiten viel herauszufinden.
Zunächst betrachtete ich Social Media und Marketing in selbigen im Allgemeinen. Obwohl Social Media inzwischen wohl jedem ein Begriff sein dürfte, hier noch einmal die obligatorische Definition:

Soziale Medien (Social Media) dienen der – häufig profilbasierten – Vernetzung von Benutzern und deren Kommunikation und Kooperation über das Internet. Das Web 2.0, das Mitmachweb, ist wesentlich durch sie bestimmt. (Bendel, wirtschaftslexikon.gabler.de, Definition: Soziale Medien , Abruf: 24.02.2014)

User-generated Content, die zunehmende dialogische Kommunikation und Multimedialität haben für das Marketing von Unternehmen zahlreiche neue Mögleichkeiten erschlossen. Gleich nochmal die Definition des Social Media Marketings hinterher:

Social Media Marketing ist eine Form des Onlinemarketings, die die Ziele des Brandings und der Marketingkommunikation dank Beteiligung in verschiedenen Social-Media-Angeboten erreichen will. Während es bei den klassischeren Themen des Onlinemarketings darum geht, relevanten Traffic aufzubauen, geht es beim Social Media Marketing vor allem um die Aufmerksamkeit der relevanten Zielgruppe. Social Media Marketing ist die direkte Interaktion mit dem Endkunden. Marketing mit Social Media ist vorwiegend eine vertiefte, direkte Kommunikation mit Kunden, mit dem Ziel, die Interaktion und damit die Loyalität steigern zu können (wifimaku.com, Definition Social Media Marketing, Abruf: 24.02.14)

Wie bereits vermutet liegen die größten Potenziale in der Vernetzung, dem Dialog und einer guten Schnittstelle für reaktive wie auch proaktive Kommunikation. Der passsive Käufer von einst, kann hier Prosument sein und auch für die Unternehmen bieten sich zahlreiche weitere Vorteile wie eine enorme Reichweite, schnelle und effektive Informationsübermittlung, Datenerhebung und Marktforschung. Neben den Unternehmenszielen die über soziale Netzwerke verfolgt werden können, fand ich auch noch einiges über die Nutzung der Netzwerke heraus.

Bei meinen ersten Post zu der genauen Nutzung wand ich mich dem größten Sozialen Netzwerk Facebook zu. Zuerst beschäftigte ich mich ganz allgemein mit dem Werdegang und der Geschichte, sowie der Bedeutung des Netzwerkes.
Interessant wurde es dann bei der Nutzung durch McDonald’s Deutschland. Ich betrachtete die Aktivität über den gesamten Monat Januar mit den immerhin über 2,3 Millionen Fans der Profilseite. Diese wiederrum agierten in dieser Zeit im Durchschnitt wie folgt: Ø 2.244 Likes, Ø  300 Kommentare, Ø  80 mal geteilt. Was mir bei meiner Analyse immer wieder auffiel war, wie gut die Betreiber auf jedoch noch so feindliche Äußerung reagierten und immer schnell und souverän antworteten. Der Dialog mit den Fans der Seite steht ebenso im Fokus wie die multimediale Versorgung mit Informationen und Bewerbung neuer Produkte und Aktionen. Als Fazit konnte ich festhalten, dass das Unternehmen Facebook erfolgreich zur Bekanntheitssteigerung, Kundengewinnung und Kundenbindung für sich zu nutzen verstand. Interssant war auch die starke Nutzung der Werbeeinbindungen. 14,1% der gesamten Displaywerbung auf Facebook wird vom Fast-Food-Unternehmer McDonald’s gestellt. Durch die Qualität der Beiträge, die den fans nicht selten einen Mehrwert bieten, der gelungenen Krisenkommunikation, vor allem aber mit der Bewerbung unter dialogischen Voraussetzungen konnte der deutsche Ausläufer auf Facebook eindeutig punkten.

Es folgte einer meiner Lieblingsbeiträge, in dem ich die von mir gerühmte Kommunikationsfreudigkeit der Betreiber der Facebookseite einmal selbst auf die Probe stellte. In einem Selbstversuch der digitalen Kommunikation stellte ich eine Frage zur Twitteraktivität und erhielt schon nach wenigen Minuten eine freundliche und zufriedenstellende Antwort. Bevor ich mich dem Microbloggingdienst zuwand, wollte ich vergleichsweise noch einen Blick auf den internationalen, amerikanischen Kanal von McDonald’s werfen. Hier finden sich 30 Millionen Fans die der Seite folgen – damit belegt sie Platz 9. der erfolgreichsten Unternehmensprofile in Facebook. Die Aktivität der Nutzer war jedoch im gleichen Zeitraum viel geringer als bei der deutschen Seite. Auch gibt es hier nicht die Möglichkeit direkt in einen Dialog zu treten. Ich (und ein paar Mitglieder meiner Community) vermuten jedoch, dass bei der Menge an Fans die Flut an Anfragen und Kritik wohl schwer zu bewältigen wäre. Alles in allem kam ich zu dem Schluss, das der deutsche Kanal seine Möglichkeiten wohl etwas besser nutzt. Der Erfolg der Aktivität des Unternehmens auf Facebook jedoch als sehr gut einzustufen ist.

Bevor ich mich wie geplant Twitter zuwenden konnte, musste ich jedoch ein etwas ernüchterndes Zwischenfazit ziehen. Da ich versucht habe die Kritik meines Dozenten jedoch zur Verbesserung zu nutzen, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen. In einem nächsten Post versuchte ich zum Beispiel die versäumte Dokumentation meiner Lernfortschritte festzuhalten und berichtete zum Beispiel auch noch von meiner Arbeit mit der Learning Community.

Mein nächster Post beschäftigte sich mit dem Microbloggingdienst Twitter. Es wurde ein recht langer Artikel, da ich mich noch nie so intensiv mit diesem Netzwerk auseinander gesetzt und nun viel nachzuholen hatte. Nachdem ich mich erneut zunächst mit der Geschichte und der derzeitigen Bedeutung beschäftigt hatte, meldete ich mich selbst dort an um besser nachvollziehen zu können womit ich mich hier eigentlich beschäftigte. Ich empfand viele Elemente ähnlich dem von mir präferierten Sozialen Netzwerk Facebook, jedoch kann ich im Nachhinein sagen, dass ich nicht zu einem Vielnutzer zu werden scheine. Um Eindrücke von jemandem zu bekommen der schon etwas länger und vor allem intensiver mit Twitter umgeht, führte ich einen kleinen Chat mit Alexandra Wiebe. Nun konnte ich mich der Nutzung durch McDonald’s zuwenden.

Die Nutzung Twitters durch McDonald’s Deutschland fiel mehr als ernüchternd aus. Ich hatte zwar schon festgestellt, dass Twitter hierzulande mit geringer Nutzeranzahl und Aktivität kämpft, doch die Bemühungen durch McDonald’s gehen gen Null. Derzeit wird die Seite nur noch genutzt um Fragen von Followern zur „Unser Essen. Eure Fragen.“ Kampagne zu beantworten. Ich bin inzwischen jedoch zu dem Schluss gekommen, dass eine sonderliche  Bemühung wohl nicht viele Früchte tragen würde. Zumindest legt das die geringe Aktivität nahe. Doch im Moment verstreicht die Möglichkeit des Marketings via Twitter im Grunde ungenutzt.
Im internationalen/amerikanischen Kanal 
hingegen passiert relativ viel. Hier wird viel mit den Followern interagiert und die Betreiber bemühen sich um einen ansprechenden, informativen sowie selbstredend werbenden Dialog mit den Fans.In Anbetracht der vergleichsweise unglaublich hohen Nutzerzahlen, leuchtet die sehr viel stärkere Aktivität jedoch ein.
Insgesamt ist Twitter wohl ein gutes Mittel zum Einsatz von Online Marketing, doch gestaltet sich die Umsetzung in Deutschland sehr schwierig – Und McDonald’s Deutschland versucht es gar nicht erst. 

Im nächsten Post wollte ich neben all den Chancen und Möglichkeiten des Social Media Marketings auch einmal auf ein Negativbeispiel verweisen. Die Geschichte der #McDStories zeigte, dass bei aufkommendem Shitstorm oft nicht viel mehr als Rückzug möglich ist. McDonald’s verlor die Kontrolle über eine Werbeaktion bei Twitter, weil es einen Sponsored Tweet erwarb, welcher dann allerdings von den Nutzern zweckentfremdet wurde. Statt schöner Geschichten zum Unternehmen hagelte es Spott und Kritik. Die Aktion wurde schließlich eingestellt und das Unternehmen sah sich wieder mit Negativpublicity konfrontiert.

Als nächstes wand ich mich einer aktuelleren Kampagne zu, die ich selbst für sehr gelungen halte – „Unser Essen. Deine Fragen.“. Hier werden über soziale Netzwerke, in den Filialen, per E-Mail, über die Homepage oder über die Website der Aktion Fragen eingereicht, die dann von McDonald’s beantwortet werden. Insbesondere vor dem Hintergrund das sich 98% aller Webuser online über Produkte informieren, eine gute Idee. Die beantworteten Fragen werden öffentlich und werbewirksam veröffentlicht und über zahlreiche Kanäle an die User getragen. Mit einer kompromisslos transparente Kommunikation der gestellten Fragen wirkt das Unternehmen ehrlich und vertrauenswürdig. Nun mag mach einer von Augenwischerei sprechen, doch der Erfolg der Aktion gibt ihr Recht. Auch auf die unsinnigsten und kritischsten Fragen wird eingegangen und McDonald’s nutzt sie sogar noch zu seinem Vorteil, da das Unternehmen freundlich und meist mit viel Witz auf alle Äußerungen eingeht. Obwohl alle Fragen gepostet werden, wenn sie gewissen Auflagen entsprechen, behält das Unternehmen über die gesamte Aktion immer die Kontrolle, obwohl letztlich der Eindruck erzeugt wird hier fände ein Dialog statt, der ebenso vom Fragensteller beeinflusst wird, wie vom Unternehmen.
Zur Bekanntheitssteigerung und Sympathiegewinnung unter Webusern ist die Aktion mehr als geeignet. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um eine sehr werbewirksame Kampagne, die viel Transparenz und Dialog suggeriert und Verbraucherkommunikation ein neues Mäntelchen schneidert.

Im nächsten Zwischenfazit hielt ich wieder meine bisherigen Erkenntnisse fest und wurde mir vor allem über eines ganz klar – Ich würde es in diesem Rahmen nicht schaffen alle relevanten Themen rund um das Online Marketing intensiv zu beleuchten. Der folgende Post war nur ein kleiner Exkurs zu einem Aprilscherz des Unternehmens der mich sehr zum Schmunzeln brachte.

Der folgende Post handelte von einem Instrument des Online Marketings von dem ich bis dato noch nicht viel gehört hatte – Dem Affiliate Marketing. Hierbei wirbt der Affiliate auf der eigenen Website für die Produkte eines Partners, des Merchants. Beide profitieren von diesem Arrangement bei dem der Affiliate für die generierten (potenziellen) Kunden und Verkäufe entlohnt und der Merchant von der Bekanntheit des Affiliates profitiert. 2003 sind bereits etwa 21 % des gesamten Onlineumsatzes durch Affiliate Marketing zu Stande gekommen (vgl. Lammenett, 2007, S. 24). Neuere Zahlen waren leider nicht aus vertrauenwürdigen Quellen zu erhalten. Doch die Bedeutung, sowie der Erfolg dieses Instrumentes sind nicht von der Hand zu weisen. Wie jedoch McDonald’s dieses Potenzial für sich ausschöpft konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Dies war übrigens eine Erkenntnis die mich des Häufigeren sehr geärgert hat. Doch McDonald’s, wie auch die meisten anderen Unternehmen, lassen sich in diesen Dingen ungern in die Karten sehen.

Da meine Betrachtung des Social Media Marketings ohne YouTube nicht vollständig zu sein schien, beschäftigte ich mich in meinem nächsten Post mit der Nutzung des Videoportals durch McDonald’s.
Zunächst jedoch wandte ich mich in alter Tradition der Geschichte und Bedeutung des Portals zu. Einige Zahlen haben mich, obwohl ich doch selbst täglich Videos auf YouTube ansehe, doch sehr überrascht. So werden jeden Monat 6 Milliarden Stunden Videomaterial angesehen, jede Minute 100 Stunden weiteren Materials hochgeladen und an jedem Tag 4 Milliarden Videos angeklickt – Eines für jeden Erdenbürger. Ich fand heraus, dass die Nutzung des Portals durch Unternehmen immer mehr an Wichtigkeit gewinnt und Werbeeinnahmen durch selbige den Großteil des generierten Gewinnes für YouTube bedeuten. Die zahlreichen Vorteile (nachzulesen im Beitrag ;))für das Marketing haben zu einer zunehmenden Kommerzialisierung geführt und auch McDonald’s ist auf YouTube aktiv.
Das Unternehmen hat zwar einen hinreichend gut ausgestatteten Channel mit Videos verschiedenster thematischer Ausrichtungen, doch können sie nicht sehr viele Follower an sich binden. Jedoch sind die Videos, einmal auf YouTube hochgeladen, immer wieder verfügbar und sucht ein User ein Video des Unternehmens so wird er fündig werden. Auch können die Video so dauerhaft zu Werbezwecken eingesetzt werden und mit Hilfe von Verlinkungen auf vielen anderen Kanälen zur Verfügung gestellt werden. Die Videos sprechen die Zuschauer auf verschiedene Weisen an. Zum Teil sehr originell, humorvoll oder auf informativ getrimmt. McDonald’s setzt auf multimediale Kampagnen und hat auf YouTube einen Platz für seine audivisuellen Mittel zur Ansprache seiner Kunden gefunden. Zur Interaktion und dialogische Kommunikation jedoch wird das Portal nicht genutzt. Der internatioanle Channel funktioniert ähnlich, nur das hier natürlich mit einer größereren Maße an Menschen kommuniziert wird.
Als Marketingmittel per se, sehe ich YouTube, auch für McDonald’s, nicht. Doch zur multimedialen Unterstützung von Kampagnen im Web ist das weltweit größte Videoportal ideal.

Im letzten Zwischenfazit fasste ich wie immer meine bisherige Arbeit zusammen und beschäftigte mich vor allem mit der letzten E-Mail meines Dozenten. Dieser hatte mir noch einige Änderungsvorschläge beziehungsweise Fragen gesendet mit denen ich mich auseinandersetzte. Im Anschluss daran folgte etwas womit ich kaum noch gerechnet hätte – Mein letzter Beitrag! H U R R !

Zuletzt beschäftigte ich mich mit dem Mobile Marketing und den Onlinekampagnen von McDonald’sMobiles Marketing?

(Mobiles Marketing ist…) “die Planung, Durchführung und Kontrolle von Marketingaktivitäten bei der Nutzung von Technologien zur kabellosen Datenübertragung auf mobile Endgeräte im Rahmen einer marktorientierten Unternehmensführung.” (Möhlenbruch/Schmieder, 2002, S.77)

Durch die Arbeit an der Thematik wurde mir erst wirklich die Bedeutung dieser Maßnahme bewusst. Für mich persönlich ist mein Smartphone (traurigerweise?) eines der wichtigsten (materiellen!) Dinge für meinen Alltag geworden. Wie meine Recherchen zeigte, geht es dem Rest der Bevölkerung ebenso. Diesen Umstand haben natürlich auch Unternehmen längst erkannt und machen ihn sich mit Mobile Marketing zu Nutzen. Durch die ständige Erreichbarkeit, unabhängig von Ort und Zeit, birgt dieses zahlreiche Potentiale. Mit entsprechender Anpassung und der Bemühung um mobile Applikationen, können potenzielle Kunden schnell und zielgerichtet, direkt angesprochen werden. Natürlich hat das auch mein Fast-Food-Riese erkannt.
Durch die McDonald’s App ist das Unternehmens bestens für das Mobile Marketing gerüstet. Ich hab sie selbst inzwischen ausprobiert und halte sie für gut gemacht. Ich kann den nächsten Standort eines Restaurants in meiner Nähe finden, Produktinformationen einsehen und vor allem die beliebten Spargutscheine selbst zusammenstellen. Ich als Nutzer habe einen großen Mehrwert durch die App und das Unternehmen kann mich nebenbei noch umwerben. Generell konnte ich feststellen, dass sich das Unternehmen mit zahlreichen weiteren Aktionen stark um den mobilen Markt bemüht. Soweit ich das beurteilen kann mit großem Erfolg. Das Unternehmen kann so bestenfalls immerzu mit seinen Kunden kommunizieren. Diese fühlen sich bestenfalls nicht nur durch Werbung „beschallt“, da sie ja einen Nutzen aus den Marketingmaßnahmen ziehen. Und so werden mit Kundenbindung, Marktdurchdringung und natürlich allen voran zur Umsatzsteigerung alle glücklich….und satt.

Zuletzt warf ich noch einen kurzen Blick auf die Online Kampagnen. Schon mit „Unser Essen. Eure Fragen.“ hat das Unternehmen bewiesen wie erfolgreich die Kampagnen im Web werden können. Ich suchte ein weiteres Beispiel und wurde fündig – Mit der „Mein Burger“-Kampagne. Diese wird zwar auch über Kanäle jenseits des Internets beworben, doch findet die meiste Interaktion online statt. Dieses Jahr startet die Crowdsourcingkampagne bereist zum vierten Mal und verspricht ebenso erfolgreich wie die Vorgänger zu werden. Das Publikum zeigt großes Interesse an der Beteiligung und McDonald’s hat eine großartige Werbung für sich ins Leben gerufen. Ich bin mir sicher, dass die Kampagne ohne die Möglichkeiten des Online Marketings, wie zum Beispiel auch die starke Einbindung von Social Media Kanälen, nicht so erfolgreich möglich gewesen wäre. Auch weitere Beispiele, diese jedoch meist als Teil von 360° Kampagnen in denen auch TV und Print eingeschlossen sind zeigen: McDonald’s braucht sich mit seinem Online Marketing keineswegs zu verstecken.

Soviel zu meinen Posts. Lasst mich abschließend noch ein paar allerletzte Worte verlieren und dann – ich versprech’s – war es das an dieser Stelle 😉

 

Berühmte letzte Worte – oder – Wie lief es insgesamt:

Ich hätte auf der einen Seite gerne noch mehr erfahren. Ich hab mich für dieses Thema schließlich entschieden, da ich es sehr interessant fand. Doch auf der anderen Seite gingen meine Interessen hier oft zu weit weg vom Thema (und doch hab ich mich oft dazu hinreißen lassen ewig über ein Thema zu recherchieren weil es mich persönlich so interessiert hat). Ich wollte hier schließlich auch mal fertig werden. Nun ist es soweit und ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein wenig Angst habe ob mein Blog denn zufrieden stellen wird. Leider hatte auch das letzte Treffen mit Herrn Kreuzberger, um das ich gebeten hatte, nicht stattgefunden. Ich hatte gehofft noch einmal über eventuelle Änderungen reden zu können, den mit diesem Blog geht es für mich um ziemlich viel, naja.

Die Arbeit an diesem Blog hat für mich alles zwischen brennendem Interesse und tödlicher Langeweile alles für mich bereit gehalten. Schwierig war von Anfang an, dass ich soviel später startete als der Rest der Kurses und dementsprechend meine Learning-Community. Obwohl es zum Ende hin ein wenig an Kommentaren mangelte (was ich auch verstehen kann bei Bachelorarbeiten, Praktika und Co.), möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei meinen Mitstreiterinnen Ricarda, Elisa, Ina, Alexandra und Tanja bedanken. Dadurch, dass sie wirklich relativ gut dabei blieben, konnten wir uns tatsächlich gut austauschen und ich hab viel tollen Input bekommen, den ich in meinem Blog verwenden konnte.

Der Lernprozess an sich ging relativ stetig voran. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass meine Beiträge immer etwas ausführlicher und strukturierter wurden. Ich konnte ja auch erst im Laufe der Arbeit begreifen worauf ich bei den Postings Wert lege. Was natürlich immer etwas niederschmetternd war: Scheinbar war die Mühe nicht so sehr ersichtlich. Den es „hagelte“ dann doch sehr viel Kritik von Dozentenseite. Ich hab mich redlich bemüht hier so viel wie möglich an den, manchmal etwas schwer zu verstehenden, Vorgaben zu bleiben. Nun kann ich nur noch hoffen, dass das auch geklappt hat. Eine weitere Schwierigkeit war die Kommunikation mit dem Unternehmen über die Agentur die für die Webaktivitäten zuständig ist. Nicht eine meiner Mails wurde beantwortete. Positiv hingegen: Die schnelle Antwort die ich über das soziale Netzwerk Facebook erhielt.

In meinen Posts habe ich mich immer erst um eine allgemeine Sichtweise auf die Thematik bemüht um dann die genaue Nutzungsweise, soweit ich das herausfinden konnte, durch McDonald’s zu beleuchten. Im Nachhinein war es die absolut richtige Entscheidung dieses Unternehmen zu wählen. Ich fand, dass die Kommunikation des Unternehmens in den meisten Fällen unterhaltsam, abwechslungsreich und geschickt gemacht war. Das hat die stundenlangen Betrachtungen von einzelnen Kanälen etwas interessanter gemacht.

Besonders die Betrachtung der Social Media Kanäle entpuppte sich als sehr informativ. Traurig war es nur, wenn es bei der allgemeinen Betrachtung eines Instrumentes bleiben musste, da keine Informationen über die Nutzungsweise seitens des Unternehmens zu finden waren. Ich hab mich im Kapitel darüber bemüht noch einmal alles kurz zusammenzufassen, jedoch hier nochmal ein paar letzte Worte zu den Instrumenten:

  • Das Suchmaschinenmarketing schnitt in meiner Betrachtung eher schlecht ab, da die Bemühungen um gute Platzierungen durch Suchanfragen oft nicht gegeben waren.
  • Das E-Mail-Marketing war hier schon besser zu bewerten. Zwar war hauptsächlich der Newsletter Grundlage der Betrachtung doch schnitt dieser relativ gut ab.
  • Beim Social Media Marketing begann meine Betrachtung mit Facebook. Hier schnitte besonders der deutsche Kanal in seiner Umsetzung sehr gut ab. Sowohl mit dialogischer Kommunikation als auch mit passenden Möglichkeiten zur Bewerbung, stellt das Netzwerk wohl ein gutes Instrument dar. Der internationale Kanal war, wenn auch ein wenig schlechter als der deutsche, auch ganz gut darin.
  • Die Nutzung von Twitter durch die deutschen Betreiber entpuppte sich schlichtweg als völlige Enttäuschung. Mangelnde Nutzerzahlen reichten hier mangelhaften Tweets die Hand. Der internationale Channel jedoch war ausnehmend gut.
  • mit „Unser Essen. Eure Fragen.“ stellte ich eine Onlinekampagne vor bei der die Kommunikation mit den Konsumenten im Mittelpunkt stand. Insgesamt bewertete ich sie als sehr gut.
  • Beim Affiliate Marketing konnte ich hingegen wieder nur einen allgemeinen Blick auf das Thema werfen. Informationen zum Unternehmen McDonald’s konnte ich leider nicht erhalten.
  • Die Betrachtung von YouTube hatte eine mittelmäßiges bis gutes Ergebnis zur Folge. Der Channel an sich ist gut ausgestattet und die Video werden zur multimedialen Unterstützung in anderen Kanälen genutzt, doch kann der Channel nur wenige Abonnenten an sich binden. Generell gibt es hier wohl noch ein wenig Verbesserungsbedarf.
  • Das Mobile Marketing des Unternehmens hingegen war wieder sehr gut. Mit eigener App und der Bemühung um zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, zu jeder Zeit an jedem Ort, lässt hier großes Potenzial erkennen.
  • Als letztes betrachtete ich noch die Onlinekampgane „Mein Burger“, sowie integrierte Onlineausläufer von 360° Kampagnen. Hier scheint McDonald’s mit am meisten Geld und Mühe zu investieren –  Und der Erfolg gibt ihnen Recht.

Nun ist aber wirklich mal Schluss. Ich könnt wohl noch eine Weile weiter schwadronieren, doch möchte ich nun zum Ende kommen.

Digitale Kommunikation ist ein unglaublich weitläufiger un komplexer Begriff. Auch wenn man, wie ich mit dem Thema Online Marketing, nur eine winzige Teilmenge herausnimmt, gibt es erstaunlich viel zu lernen und herauszufinden. Wohl jedes Unternehmen betreibt auf die eine oder andere art digitale Kommunikation. Was ich festahlten kann ist, dass Online Marleting zahlreiche Potenziale bietet und soweit ich das beurteilen kann, nutzt das von mir gewählte Unternehmen diese auch voll aus. 

Das war es dann jetzt von mit… Hat Spaß gemacht! (Manchmal) 🙂

_________________________________________________________________________________________________________________________________

Quellen:

Grimm, R. (2005). Digitale Kommunikation. Oldenbourg: Wissenschaftsverlag.

Krause, J. (2000). E-Commerce und Online-Marketing. München: Carls Hanser Verlag

Lammenett, E. (2007). Praxiswissen Online-Marketing. Wiesbaden: Gabler Verlag

Ploss, D. (2002). Handbuch E-Mail-Marketing. Bonn: Galileo Press GmbH

Lammenett, E. (2007). Praxiswissen Online-Marketing. Wiesbaden: Gabler Verlag

Möhlenbruch, D., Schmieder, U. (2002). Mobiles Marketing als Schlüsselgröße für Multichannel-Commerce in Silberer, G., Wohlfahrt, J., Wilhelm, T. (2002). Mobile Commerce. Wiesbaden: Gabler Verlag

Bendel, O., Wirtschaftslexikon.gabler.de, Definition: Soziale Medien, http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/soziale-medien.html, Abruf: 24.02.2014

Mc Mobile Marketing & Mc Online Kampagnen

Gepostet am Aktualisiert am

Herzlich willkommen zum letzten McEintrag vor dem McFazit 🙂 Zuerst werde ich noch ein bisschen über das Mobile Marketing erzählen und dann noch auf Online Kampagnen des Unternehmens eingehen. Viel McSpaß!

Mobile Marketing:

Definition:

Obwohl inzwischen wahrscheinlich selbsterklärend, hier mal eine Definition:

(Mobile Marketing…) „is a set of practices that enable organizations to communicate and engage with their audience in an interactive and relevant manner through any mobile devise or network.“ (Becker/Arnold, 2010, S.10)

So, das trifft es eigentlich schon ganz gut. Aber zur Absicherung und für den Fall, dass hier grade jemand mit ließt der doch lieber muttersprachliche Erklärungen vernehmen möchte hier nochmal eine deutsche Version:

(Mobiles Marketing ist…) „die Planung, Durchführung und Kontrolle von Marketingaktivitäten bei der Nutzung von Technologien zur kabellosen Datenübertragung auf mobile Endgeräte im Rahmen einer marktorientierten Unternehmensführung.“ (Möhlenbruch/Schmieder, 2002, S.77)

Obwohl die Erklärung dieses Begriffes eigentlich naheliegend sein sollte, tut sich die Fachliteratur etwas schwer damit eine allzu allgemein gültige Definition preis zugeben. Es finden sich unzählige weitere Definitionen die sich, obwohl teilweise doch stark unterschiedlich, zumindest in einem Punkt einig sind: Es geht um Marketing das mobil an Menschen herangetragen wird.

Besonderheiten und Anforderungen:

Bei den gefühlt 3 Millionen Werbebotschaften die einen jeden von uns Tag für Tag auf jeden möglichen und unmöglichen Weg erreichen ist es verständlich, dass wir inzwischen unter Reizüberflutung leiden und die Botschaften mehr und mehr zu ignorieren zu beginnen. Ein Ausweg kann die persönliche Ansprache sein, die sich die werbemüde Menschheit immer mehr wünscht. Wie praktisch, dass Smartphone, Netbook, Tablett und Co zu unseren ständigen Begleitern geworden sind.

Ein großer Vorteil des Mobile Marketing ist die unglaubliche Reichweite die theoretisch erreicht werden kann. Im Februar 2014 haben 40,4 Millionen deutsche Bürger ein Smartphone besessen – Tendenz steigend (Anzahl der Smartphone Nutzer, statista.de, 2014). Bei 80,8 Millionen Einwohnern (Die Welt, Einwohnerzahl Deutschlands steigt auf 80,8 Millionen, 2014) zu dieser Zeit bedeutete dies, dass jeder zweite Bürger allein über ein Smartphone mit mobile Marketing erreicht werden kann.
Noch wesentlicher ist wohl die ständige Erreichbarkeit des zu Bewerbenden. Der Kunde kann zu jeder Zeit, an jedem Ort erreicht werden und bestenfalls folgt dem Interesse auch ein Kauf – ebenfalls zu jeder Zeit, an jedem Ort (vgl. omkt.de, „Was ist Mobile Marketing?„, 2014).

Nachteilig ist jedoch wiederum die vergleichsweise sehr junge Nutzergruppe. Zwar geht der Trend zum Smartphone für Jedermann, jedoch ist in der Realität die Hauptnutezrgruppe noch sehr jung. Auf diesem Wege kann also (noch) nicht die gesamte Kaufkraft abgeschöpft werden (vgl. omkt.de, „Was ist Mobile Marketing?„, 2014).

Die Leistungen und Marketingaktionen müssen beim mobile Marketing speziell auf die mobilen Endgeräte angepasst werden (Content reduzieren usw.). Werden die Inhalte mit Smartphone un Co. aufgerufen, so ändert sich neben Bildschirmgröße auch das Nutzerverhalten. Die Anwendungen und Marketingmittel müssen darauf zugeschnitten werden. Die vermittelten Botschaften müssen den User in erster Linie schnell und zielgerichtet erreichen (vgl. omkt.de, „Was ist Mobile Marketing?„, 2014). Zumeist werden von Unternehmen spezielle Mobile Ansichten oder Anwendungen programmiert um dem gerecht zu werden, natürlich alles mit dem Ziel Interesse und bestenfalls die Kaufabsicht zu fördern.

Messaging, Web-Anwendungen und mobile Websites, Apps und vieles weiteres haben neue Möglichkeiten für Online Marketing geschaffen. Mobile Marketing kann also genutzt werden um den potenziellen Kunden mit den werbenden Inhalten so zu erreichen wie die Unternehmen es sich wünschen – immer und überall.

Mobile Marketing bei McDonald’s

Die Vorteile des mobilen Marketings wurden auch von meinem Fast-Food-Unternehmer erkannt. Es gibt zahlreiche Aktionen und Anwendungen des Unternehmens, die speziell für die Nutzung auf mobilen Endgeräten programmiert wurden.

Von der Beliebtheit der Spargutscheine, hatte ich bereits in vorangegangenen Posts berichtet. Bisher wurden diese meistens mit Hilfe kleiner Papierschnipseln für Vergünstigungen eingelöst. Mit Hilfe der McDonald’s App, ist es jetzt jedoch nicht nur möglich mit Hilfe seines Smartphones immer einen der Gutscheine parat zu haben, sondern diese auch noch zu individualisieren. Die App, die es sowohl im Google Play Store als auch beim Konkurrenten Apple Itunes gibt, kann dazu genutzt werden Gutscheine selbst zusammenzustellen, das nächste Restaurant zu finden, Produktinformationen einzusehen und einiges mehr. Angeboten wird sie in unzähligen Sprachen (Deutsch, Bokmål, Norwegisch, Dänisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch…) und vor allem kostenlos. Mit diesem Konzept kann sich das Unternehmen bereits über mehr als eine Millionen Downloads allein über den Play Store freuen.
Nach allem was ich bisher über das Mobile Marketing gelernt habe, nutzt diese App viele der Möglichkeiten die sich durch die mobile Nutzung ergeben. Der Nutzer verspricht sich Mehrwert durch die individualisierten Gutscheine oder eine schnelle Möglichkeit Öffnungszeiten usw. einzusehen. Doch die Benachrichtigungsfunktion kann vom Unternehmen dazu genutzt werden den Kunden immer mit Informationen zu aktuellen Angeboten und Produkten zu versorgen.

Auch die eigentliche Corporate Website wurde der mobilen Nutzung angepasst. 2013 hatte die zuständige Agentur razorfish (Ja, genau. Die, die mir nie geantwortet hat), die Seite für die mobile Nutzung neu gestaltet. Die Inhalte passen sich den Möglichkeiten des genutzten mobilen Endgerätes an und so kann der Kunde mit jedem Gerät problemlos beworben werden. Das hier nicht so viele Informationen eingestreut werden können, wie bei der Ansicht von einem Computer, wird mit kleinen Zusatzfunktionen wettgemacht (Man kann zum Beispiel die angezeigten Burgerbrötchen zusammendrücken. Wie sinnvoll das ist möchte ich jetzt aber vielleicht nicht zu diskutieren beginnen). Der Marketingleiter fasste die Neuerungen wie folgt zusammen: „McDonald’s ist Essen unterwegs und außer Haus. Darum war es uns besonders wichtig, dass unsere Gäste auch mobil alle Funktionen unserer Internetplattform nutzen können.“ (adzine.de, „McDonalds.de ist fit für die mobile Nutzung“, 2013). Generell eine gute Begründung für die doch sehr starken Bemühungen um das mobile Marketing.

Als letztes Beispiel noch eine relative Innovation. McDonald’s hat eine neue App entwickelt die das mobile Bestellen des Angebotes möglich macht. Zunächst wird es diese App nur bei unseren österreichischen Nachbarn geben und zur Fussball-Weltmeisterschaft zur Download freigegeben. Das Abholen der Produkte muss der Kunde (zunächst) jedoch weiterhin selbst übernehmen. Bezahlt wird via Internet (PayPal etc.) oder per Kreditkarte. In Wien startet sogar der Probelauf für einen Lieferservice. Von zwanzig Fillialen aus wird der Service dort angeboten – die baldige Umsetzung in deutschen Städten ist jedoch noch nicht fest eingeplant. Bisher gibt es nur in Osnabrück den „McHome“-Service (chip.de, „McDonald’s: Neue App für mobile Bestellung“, 2014).

Die von mir aufgezeigten Beispiele für mobiles Marketing zeigen die Bemühungen des Unternehmens um den immer stärker werdenden Markt für das Marketing auf mobilen Endgeräten. Die Zielgruppe des Unternehmens ist relativ jung und Smartphone und Co. dürften bei den meisten von ihnen fester Bestandteil des alltäglichen Lebens sein. Das Unternehmen erreicht sie also auf einem ihrere wichtigsten Begleiter und das zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort. Es gibt noch zahlreiche weitere Aktionen, wie zum Beispiel das Finden von QR-Codes die einen Gutschein für einen McSundae generieren, die dazu dienen McDonalds immer weiter in das Leben der Kunden zu integrieren. Die zahlreichen Vorteile scheint McDonald’s längst erkannt zu haben. Mit minimierten Streuverlusten, geringeren Kosten als zum Beispiel bei TV-Spots und einer empfänglichen Zielgruppe bietet Mobiles Marketing einen hohe Attraktivität für das Unternehmen – Zur Kundenbindung, Marktdurchdringung und natürlich allen voran zur Umsatzsteigerung.

Die Onlinekampagnen von McDonald’s

Zuletzt möchte ich ich in meinem Beitrag noch ein paar Sätze über die Onlinekampagnen des Unternehmens verlieren.

Mir ist bei meiner Arbeit an den einzelnen Themenblöcken immer wieder aufgefallen wie stark alle von McDonald’s ins Leben gerufenen Kampagnen auch online eingesetzt werden. Nach den Gründen muss man kaum fragen, da wir immer mehr Zeit online verbringen und McDonald’s uns auch hier zu seinem Angebot locken möchte. Die Produkte müssen wir uns zwar weiterhin offline holen, doch mit der Kommunikation über die gegebenen Onlinekanäle, können viele potenzielle Kunden erreicht werden.
Das Hauptaugenmerk liegt  bei McDonald’s zwar weiterhin oft auf Fernsehwerbung und Co. und oft basieren die im Netz sichtbaren Marketingmittel auf ihnen, jedoch wird immer stärker auf die Verbindung von traditionellen Werbemitteln und denen im Web gesetzt. Jede Aktion die McDonald’s startet wird immer stärker im Netz beworben, doch gibt es auch Kampagnen die speziell für das Internet und die Onlinevermarktung konzipiert worden sind.

Eine der bekanntesten dieser Art ist wohl die „Mein Burger“-Kampagne. In diesem Jahr geht die Crowdsourcing-Kampagne bereits in die vierte Runde. Im Übrigen: sollte sich jemand auf meinen Blog verirren, der mit dem Begriff nicht all zu viel anfangen kann, so empfehle ich dringendst die Blogs meiner Community-Mitstreiter. Dort finden sich viele Informationen – wie dieses Video zum Beispiel. Gefunden im Blog von Elisa Eichler.
Doch zurück zu „Mein Burger“. Die Idee dahinter ist einfach wie sie, meiner Meinung nach, genial ist. Der Kunde kreiert seinen Wunschburger mit einem Online-Konfigurator, gibt der Köstlichkeit einen Namen und sendet seinen Vorschlag ein. Das Unternehmen wählt aus den Vorschlägen Sieger aus, die dann tatsächlich in den Aktionswochen in den Filialen deutschlandweit käuflich zu erwerben sind. Aus 70 verschiedenen Zutaten kann gewählt werden und – wie praktisch – McDonald’s erfährt gleich auch noch was sich die Kunden wünschen. Denn nicht nur die Einsendungen sondern auch die Bewertungen der anderen User könne darauf Rückschlüsse zulassen. Marktforschung für lau – Das Internet macht es möglich. Nebenbei wird in einer 360° Kampagne schonmal kräftig die Werbetrommel gerührt (vgl. „McDonald’s Mein Burger„, razorfish.de, 2012).
Wie erfolgreich die Kampagne war? Dazu hat razorfish, die Agentur die die Kampagne betreut hat, zur ersten Aktion 2011  beeindruckende Zahlen verlauten lassen:

„In den ersten sieben Tagen wurden 45.000 individuelle Burger kreiert – ohne einen Cent an Mediabudget. Insgesamt wurden über 116.000 Burger veröffentlicht – alle 26 Sekunden einer! Die Fans erstellten über 12.000 eigene Werbekampagnen und 1,5 Millionen Votes wurden abgegeben. 7 Millionen Seitenaufrufe machten „Mein Burger“ zur erfolgreichsten Kampagne auf dem Portal von McDonald’s Deutschland. Während dem Jury-Event wurde die McDonald’s Facebook Fanpage über 1 Million Mal aufgerufen – an nur einem Tag!“ („McDonald’s Mein Burger„, razorfish.de, 2012)

Im darauf folgenden Jahr wurde die Kampagne, wieder sehr erfolgreich, wiederholt – Allein im ersten Monat gab es über eine Viertelmillion Einreichungen. Besonders stark wurde das soziale Netzwerk Facebook eingespannt, was beim Publikum sehr gut ankam (horizont.net, „McDonald’s meldet Rekordzahlen bei „Mein Burger““, 2012). Durch die Einsendungen von Anregungen, konnte die Aktion weiter verbessert werden. (Pressemitteilung „Neue Burger braucht das Land“, mcdonalds.de, 2012). Ein Trend der sich bis zur diesjährigen Kampagne durchsetzt. 2013. Bei der Drittauflage der Aktion, wurde die Kampagne um eine mobile Komponente erweitert. Der Nutzer konnte nun auch noch unterwegs abstimmen, diskutieren oder eigene Vorschläge einreichen (Pressemitteilung „Mein Burger 3.0“, mcdonalds.de, 2012). Neben Facebook wurden noch weitere Kanäle, wie zum Beispiel YouTube genutzt. Hier und anderorts konnte man zum Beispiel das folgende, von deutscher Prominezt unterstützet Video, finden.

 

Die Aktion, die hauptsächlich von der Beteiligung der Fans und Community des Unternehmens lebt, hätte ohne die Möglichkeiten des Online Marketings in dieser Form wohl kaum so erfolgreich stattfinden können.

Eine weitere sehr bekannte Aktion des Unternehmens ist das McDonald’s Monopoly. Hierbei kann man zahlreiche Preise durch das Sammeln von auf den Produkten angebrachten Stickern gewinnen. Diese haben die Namen der Straßen des bekannten Brettspieles aufgedruckt und bei Vollständigkeit von Straßenzügen winken große Gewinne, nebst zahlreicher Sofortgewinne von Produkten. Inzwischen wurde das Spiel stark digitalisiert und die Teilnehmer nutzen die Codes auf ihren Stickern hetzt auf einem virtuellen Spielbrett, dass sie Online finden können. Die Azubikampagne „Du hast die Zukunft! Wir haben den Plan“, wird ebenfalls vollständig über Onlinekanäle aufgezogen. Ebenso wie „Kick the trash“, die Aktion die ich in meinem YouTube-Beitrag bereits vorgestellt habe.

Die Kampagnen die mich hier jetzt aber primär interessieren, die die Produkte oder das Unternehmen bewerben, sind seltenst nur über Onlinekanäle aufgezogen. Hinter Ihnen stecken große Anstrengungen, insbesondere pekuniärer Natur. Ihre Ausläufer finden sich im Fernsehen, Radio, in Printmedien – und im Web. Die Kampagnen werden jedoch mehr und mehr im Web eingesetzt und daran angepasst. Die Möglichkeiten die sich durch die Interaktivität, Reichweite etc. bieten, werden von McDonald’s genutzt um ihre Aktionen über jeden Kanal den es gibt einem möglichsten breiten Publikum so erfolgreich wie möglich zu präsentieren. 

So! Das wars! Mein letzter regulärer Eintrag 🙂 Wir sehen und dann hoffentlich zum Fazit wieder 🙂 Bis dahin ein wundervolles Wochenende.

__________________________________________________________________________________________________________________________________

Quellen:

Becker, M., Arnold. J. (2010). Mobile Marketing for Dummies. New York: Willey Publishing Inc.

Möhlenbruch, D., Schmieder, U. (2002). Mobiles Marketing als Schlüsselgröße für Multichannel-Commerce in Silberer, G., Wohlfahrt, J., Wilhelm, T. (2002). Mobile Commerce. Wiesbaden: Gabler Verlag

Welt.de (epd/smb),“Einwohnerzahl Deutschlands steigt auf 80,8 Millionen“, http://www.welt.de/politik/deutschland/article123649831/Einwohnerzahl-Deutschlands-steigt-auf-80-8-Millionen.html, 2014

omkt.de, „Was ist Mobile Marketing?“, http://www.omkt.de/mobile-marketing-definition, 2014

adzine.de, „McDonalds.de ist fit für die mobile Nutzung“, http://www.adzine.de/de/site/artikel/8300/mobile-marketing/2013/03/mcdonalds-de-ist-fit-fuer-die-mobile-nutzung, 2013

chip.de, „McDonald’s: Neue App für mobile Bestellung“, http://business.chip.de/news/McDonald-s-Neue-App-fuer-mobile-Bestellung_69916516.html, 2014

razorfish.de, MCDONALD’S MEIN BURGER – INTEGRIERTE KAMPAGNE, http://www.razorfish.de/#/Referenz/McDonalds-Mein-Burger, 2012

mcdonalds.de, Pressemitteilung „Neue Burger braucht das Land“, http://www.mcdonalds.de/documents/2773714/2829867/PM_Mein%20Burger_Fachpresse.pdf, 2012

mcdonalds.de, Pressemitteilung „Mein Burger 3.0“, http://www.mcdonalds.de/documents/2773714/2829917/PM_Mein_Burger_2013.pdf, 2013

 horizont.net, „McDonald’s meldet Rekordzahlen bei „Mein Burger““, http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/McDonalds-meldet-Rekordteilnehmerzahlen-bei-Mein-Burger_105372.html, 2012

youtube.de, McDonald’s Deutschland, https://www.youtube.com/watch?v=XCiJ0U3mdmQ, Abruf: 30.05.14

Zwischenfazit Nr. 4

Gepostet am Aktualisiert am

Es sieht nun tatsächlich so aus als wäre ich bei meinem letzten Zwischenfazit angekommen, bevor es an das endgültige, abschließende, unglaublich geistreiche…an das Abschlussfazit geht.

Seit dem letzten Zwischenfazit ist eigentlich gar nicht so viel passiert. Ich habe herausgefunden was Affiliate Marketing ist, das McDonald’s Aprilscherze genießt und wie das Unternehmen YouTube für sich nutzt. Aber etwas hat sich nun doch entscheiden geändert: Ich habe alle von mir geplanten Themen im Online Marketing und ihrer Nutzung durch das von mir ausgewählte Unternehmen abgearbeitet:

  • Suchmaschinenmarketing
  • E-Mail-Marketing
    • Facebook
    • Twitter
    • YouTube
  • Webkampagne „Unser Essen. Eure Fragen.“
  • Affiliate Marketing

Wenn ich das so lese, kommt es mir unbeschreiblich wenig vor aber ich habe so oft Umwege gehen müssen, oder auch wollen, um alles abzudecken was mir an der Arbeit zu diesem Blog noch so begegnet ist. Deshalb hab ich auch versucht herauszufinden was digitale Kommunikation eigentlich ist, das Unternehmen McDonald’s unter die Lupe genommen, das Thema Online Marketing samt allem was dazugehört zu erklären versucht, Negativbeispiele aufgezeigt und alles abgehandelt was mir unterwegs noch interessant und/oder wichtig erschien.
Der Umstand, dass ich in diesem Moment doch noch nicht meinen letzten Beitrag schreibe hat zwei Gründe. Zum einen habe ich eine Mail von meinem Dozenten bekommen, in denen er mir noch einige Punkte nennt auf die ich noch eingehen möchte. Der andere ist, dass ich zu zwei Themen zumindest noch eine kurze Erklärung einbauen möchte: Zum Mobile Marketing da dieses bei meiner Literatur- und Webrecherche immer wieder Thema war und zu den Online-Kampagnen von McDonald’s da ich immer wieder bemerkt habe wie groß hier die unternommenen Anstrengungen sind. Den beiden Themen wird dann mein letzter Post vor meiner Abschlussbetrachtung gelten.

So und was fehlt jetzt noch aus Sicht von Herrn Kreuzberger?
Weiterhin wird bemängelt, ich würde meinen Lernprozess nicht genügend reflektieren. Gut, nun muss ich sagen, dass ich was das angeht mit meinem Latein am Ende bin. Ich bin der Meinung ich hätte das eigentlich ausgeweitet, aber wenn dem immer noch nicht so ist, fehlt mir offenbar völlig das Grundverständnis für diese Aufgabenstellung. Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, hätte ich mir da ein klein wenig genauere Instruktionen gewünscht. Aus Gesprächen mit anderen „Bloggern“ weiß ich, dass es da vielen ähnlich ging. Nichtsdestotrotz hätte ich das natürlich gern besser gemacht, nur weiß ich offen gestanden nicht mehr wie.
Kritisiert wurde außerdem, meine Quellenangaben seien oftmals unvollständig. Bei den Zeichnungen die ich als „eigene Darstellung“ postete liegen oftmals tatsächlich noch Quellen zu Grunde, die ich noch ergänzen werde. Das man oft jedoch nicht versteht, wo ich Textpassagen sinngemäß in meinen Blog habe einfließen lasse hat mich wiederum überrascht. Ich werde jedoch bevor ich diesen Blog „einreiche“ noch einmal über jeden Post lesen und versuchen es dort kenntlicher zu machen wo es vielleicht noch unklar ist.
Der nächste Punkt ist, dass in meinem Blog die kommunikationswissenschaftliche Sicht zu kurz kommen würde und ich mich zu stark auf die Marketing-Perspektive versteifen würde. Ich kann das immer noch auf der einen Seite verstehen, jedoch ist das Thema meines Blogs das Online-Marketing als Möglichkeit der digitalen Kommunikation zu betrachten und ich habe mich auch genau darauf zu fokussieren geglaubt.

Weiterhin sei “ noch nicht klar geworden, ob einzelne Kanäle für spezifischere Kommunikationsaktivitäten genutzt werden, die nicht nur der Produktvermarktung dienen, sondern der Vermarktung der Marke „Mc Donalds“ (E-Mail, Gunther Kreuzberger, 27.05.14).
Bei vielen der Bemühungen des Unternehmens McDonald’s stehen Produkte oder gesonderte Aktionen um diese im Mittelpunkt des Online Marketings. Die Vermarktung der eigentlichen Marke „McDonald’s“ spielt (mindestens sekundär) jedoch immer eine Rolle. Ich hoffe noch ein bisschen, dass das nur nicht klar geworden ist, weil noch nicht der ganze Blog gelesen wart. Trotzdem nochmal ein kurzes Statement dazu:

„McDonald’s“ ist die viertwertvollste Marke weltweit, vor ihr können sich nur noch Apple, IBM und Google einreihen (vgl. Kwidinski, „McDonald’s ist viert-wertvollste Marke der Welt„, 2013). Ich hab mal eine Doku gesehen in der amerikanische Grundschüler Bildnisse von zum Beispiel Jesus nicht erkannten, jedes einzelne dieser Kinder jedoch Ronald McDonald benennen konnte. Die Fast-Food Kette hat nahezu auf der ganzen Welt eine unglaubliche Bekanntheit erlangt und das Marketing des Unternehmens dürfte nicht ganz unmaßgeblich an dieser Vormachtstellung beteiligt gewesen sein. Bei den von mir beschriebenen angestrengten Onlinemaßnahmen ist die weitere Steigerung der Bekanntheit und Vermarktung der Marke „McDonald’s“ oft zentraler Punkt der Kommunikation. Viele der bedienten Kanäle, wie die Sozialen Medien und Kampagnen wie „Unser Essen. Eure Fragen.“ dienen neben der Produktvermarktung dazu die Marke bekannter zu machen. Auch typische Markenzeichen wie das „goldene M“, Ronald McDonald oder geschütze Begriffe (Happy Meal etc.), sind dabei ebenso allgegenwärtig wie sie nützlich sind um die Markenidentität ins Gedächtnis der Konsumenten zu rufen. Solche Erkennungsmerkmale und die damit verbundene Vertrautheit tragen maßgeblich dazu bei, dass die Marke im Gedächtnis bleibt (vgl. Sattler/Völckner, 2007, S. 68-69)
Die Markenidentität setzt sich aus der Markenbekanntheit und dem Markenimage zusammen (vgl. Sattler/Völckner, 2007, S. 53), Das die Markenbekanntheit mit jedem Onlinebanner, jedem Social Media Follower, jeder Maßnahme in der sich das Unternehmen online profiliert zunimmt,  ist klar. Das Markenimage zu fördern dürfte für ein Unternehmen wie McDonald’s etwas schwieriger sein. Doch Aktionen wie „Unser Essen. Eure Fragen.“, Die McDonalds Kinderhilfe oder das „grüne Image“ das derzeit verstärkt zu etablieren versucht wird, tragen sicher ihren Teil bei.
Insgesamt hatte ich in den meisten der von mir vorgestellten Kanälen den Eindruck, dass das Unternehmen neben den Produkten auch immer viele Vorzüge, soziales oder ökologisches Engagement, Konsumentennähe und ein generell sehr positives Bild des Unternehmens in den Vordergrund stellen will. Die Marke McDonald’s soll dadurch für mehr stehen, als nur für den schneller Burger zwischendurch. 

Ein Punkt auf den ich tatsächlich noch gar nicht eingegangen bin wäre „Sie sollten ggf. noch einen Blick darauf werfen, inwieweit die einzelnen Kanäle untereinander vernetzt sind, so dass z.B. auf Facebook über neue Aktivitäten im Youtube-Kanal informiert wird.“ Das stimmt! Also werde ich das gleich mal tun:

Die Vernetzung einzelner Kanäle ist besonders in den sozialen Medien stark ausgeprägt. Vom YouTube-Kanal des Unternehmens McDonald’s kommt man mit Hilfe eines einzigen Klicks auf die Seiten von Facebook, Twitter, Google+, flickr und pinterest. Man ist dort dann natürlich gleich auf dem Unternehmensprofil im jeweiligen Netzwerk. Ein Video von YouTube in einem der anderen Netzwerke zu teilen, wird dem Nutzer also so einfach wie möglich gemacht. Müßig zu erwähnen, dass dies besonders für das Unternehmen von Vorteil sein kann.
Das Netzwerk Facebook ist sich in diesem Fall selbst das Nächste. Hier sucht man schon länger nach Verlinkungen zu anderen Websites (außer mcdonalds.de). Es ist schnell und einfach möglich Inhalte des Unternehmens auf seiner eigenen Seite zu teilen oder Freunden zu empfehlen. Es findet sich nicht jedes Video das im Videoportal zu finden ist auch auf Facebook. Zu YouTube gelangt man, wenn das Unternehmen ein Video mit seinen Fans teilt, da ein Button unter jedem zum Kanal von McDonalds im Videoportal führt. Verlinkungen dieser Art zu anderen Websites suchte ich bisher vergeblich.
Auf Twitter ist es natürlich auch wieder am einfachsten die Beiträge des Unternehmens auf dem eigenen Profil zu „retweeten„. Auch hier ist jedoch zumindest bei Videos die auf YouTube hochgeladen sind der altbewährte Button zum Videoportal zu finden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Tweets „einzubetten„. Durch den Klick auf einen Button unterhalb des Beitrags, erscheint ein Code den man im Anschluss samt enthaltener Medien auf jeder Website einbetten kann. Auch finden sich wieder zahlreiche Links zu der Website des Unternehmens.
Auf ebendieser Website finden sich zahlreiche Verlinkungen in Soziale Netzwerke. Es gibt Buttons die zu den jeweiligen Unternehmensprofilen in den Netzwerken Facebook, YouTube, Google+ und Twitter. Im Vordergrund steht hier auch wieder Facebook. Von vielen der Beiträgen auf der Website kann man direkt auswählen spezielle Aktionen zu liken oder gar im eigenen Profil zu teilen.
Generell wirkte es (naheliegenderweise) so, als seien vor allem Website und Facebookprofil Dreh- und Angelpunkt der Vernetzungen. Jedoch ist es nicht so, dass alle Neuigkeiten des einen Kanals zwangsweise auch in einem anderen publik gemacht werden.

So, das war es jetzt erstmal wieder zum derzeitigen Stand. Ich setz mich jetzt gleich an den letzten Post zum Online-Marketing  in dem ich, wie bereits angekündigt, noch eine kurze Erklärung zum Mobile Marketing und den Onlinekampagnen von McDonald’s geben möchte.

Was mir vor 40 Sekunden erst aufgefallen ist…Man kann hier im WordPress mit Faben arbeiten! Das hätte ich so oft gebrauchen können und nun ist es zu spät…

Ich wünsch dennoch ein schönes Wochenende! 😀

__________________________________________________________________________________________________________________________________

Quellen:

Sattler, H., Völckner, F. (2007). Markenpolitik. Stuttgart: Kohlhammer GmbH

Kwidinski, Raphaela. „McDonald’s ist viert-wertvollste Marke der Welt“. http://www.ahgz.de/marktdaten/mcdonald-s-ist-viert-wertvollste-marke-der-welt,200012196044.html (Abruf: 28.05.14) 

Mc Social Media Marketing – YouTube

Gepostet am Aktualisiert am

Auf Anraten meiner Community und weil mir die Betrachtung des Social Media Marketings sonst nicht vollständig vorkommen würde, werde ich jetzt noch eine kurze Betrachtung des Videoportals Youtube einbringen. Wie gehabt gibt es erstmal ein paar kurze Fakten zum Kanal.

YouTube.com – Broadcast yourself:

Im Februar 2005 gründeten Jawed Karim, Chad Hurley und Steve Chen mit Hilfe einer Investion das Videoportal YouTube in den Vereinigten Staaten. Damals sollte das Portal, unter dem Slogan „Broadcast yourself“ (engl., Broadcast bedeutet Rundfunk oder ist ein computervermitteltes Datenpaket, dass von einem Punkt an viele Nutzer geht. Das Wortspiel bedeutet sinngemäß etwa: „Zeig dich“, „Zeig was du kannst“ oder „Verbreite dich selbst“) einem unkomplizierten und kostenfreien Videoaustausch dienen. Doch schon innerhalb kürzester Zeit wurde die Plattform, die zunächst nur mit Amateurvideos bestückt war, weltweit bekannt (vgl. Specht& Theobald, 2010, S. 71). Heute gilt die Seite als das bekannteste und erfolgreichste Portal dieser Art. Um die Dimensionen begreifen zu können hier mal ein paar Nutzwerte:

  • Jeden Monat werden auf YouTube 6 Milliarden Stunden Videos angesehen – Das ist fast eine Stunde für jeden Erdenbürger.
  • In den nächsten 60 Sekunden werden wieder 100 Stunden Videomaterial auf der Seite hochgeladen.
  • Insgesamt kann man die Website von 61 Länder aus in 61 Sprachen aufrufen.
  • Jeden Tag werden 4 Milliarden Videos angeklickt (Daten: vgl. Statista & Youtube)

YouTube wäre jedoch kaum das geworden was es heute ist, hätte der Suchmaschinengigant google.com das Unternehmen  im November 2006 nicht für knapp 1,7 Milliarden Dollar aufgekauft. Diese Entwicklung hatte jedoch reichlich Kritiker, denn YouTube lief bis dato völlig unkommerziell. Inzwischen finanziert sich die Website immer stärker über Werbung und dank der wachsenden Zahl an „professionellen“ Inhalten von Unternehmen scheint es nun auch zu funktionieren. Die Akzeptanz dieser von Google vergebenen Werbemöglichkeiten wird regelmäßig durch Communityfeedback geprüft. Wie es genau um den Umsatz des Portals bestellt ist, ist jedoch nicht ganz klar, da Google solche Informationen streng unter Verschluss hält (vgl. Specht& Theobald, 2010, S. 72). Laut Schätzungen der der Zeitschrift „Welt“ soll der Umsatz durch Werbeeinnahmen auf YouTube 2012  bei etwa 1,3 Milliarden US-Dollar (vgl. Kaiser, „YouTube verlangt künftig Geld für einzelne Kanäle“, 2013), laut Internetmagazin t3n bei 3 Milliarden US-Dollar gelegen haben (vgl. Floemer, „YouTube: Google nennt neue, beeindruckende Zahlen„, 2013). Ist ein Video besonders beliebt profitieren sowohl der Schaffer als auch Google durch die Werbeeinnahmen. Denn während der Suchmaschinenbetreiber den Werbeplatz teuer verkaufen kann, erhält der Künstler einen Anteil. Allein der viralen Hit „Gangam Style“ des Künstlers PSY soll mit seinen knapp 2 Milliarden Klicks über 8 Millionen US-Dollar an Werbeeinnahmen generiert haben (vgl. Lorenzen, „Wie Google mit Werbung und auf YouTube absahnt“, wiwo.de, 2013). Die Werbung kann auf die unterschiedlichsten Weisen erfolgen: mit ganz klassischen Elementen wie Bannern auf den verschiedenen Seiten platziert werden, in Video-Ad’s die zu Beginn des vom User gewünschten Videos laufen, mit Masthead-Anzeigen, einem eigenen Brand-Channel, gesponserten Videos* und vielem mehr (vgl. Specht& Theobald, 2010, S. 73-86) [*Hier werden Unternehmen bisweilen richtig kreativ, bei der Bewerbung eines neuen Produktes der Nintendo Wii wurde zum Beispiel der gesamte Bildschirm „Erschüttert“ wenn der User das Video ansah. Mein Highlight ist aber DIESE Tipp-Ex Werbung bei der man einem Bären sagt, was er mit einem Jäger alles anstellen soll. Wer das noch nicht kennt sollte es unbedingt einmal ausprobieren 😉 ]
Der Konsum von Web-Videos steigt – und das in allen Altersklassen, ein Umstand der YouTube für Unternehmen weiter interessant macht. Auch die Durchdringung aller unserer Lebensbereiche durch Smartphones hat hier Einfluss. Der User nutzt Videoportale wo und wann er will, und wird dementsprechend umworben wo und wann das Unternehmen eben wollen (vgl. Weinberg, 2012, S. 377-378).

Generell ist die zunehmende Kommerzialisierung des Portals auf dem Vormarsch. Trifft ein Video, auch mit offenkundiger Werbeabsicht, den Nerv der Nutzer so verbreitet es sich viral und kann innerhalb weniger Stunden Millionen Klicks auf der Seite zusammenführen. Der Nutzer wird unterhalten oder emotional angesprochen – Im Gegenzug hat das Unternehmen die ungeteilte Aufmerksamkeit der User. Gelangt Werbung so zu ihm, wird sie nicht nebenbei oder gar nicht wahrgenommen wie zum Beispiel beim Fernsehen. Der Nutzer lässt sich bewusst auf die Wahrnehmung des Videos – und somit einer Werbebotschaft – ein. Die meisten werden sich noch an die VW-Werbung „The Force“ erinnern, die 2011 beim Superbowl in den Staaten das erste Mal ausgestrahlt wurde. Ein kleiner Darth Vader zeigt sich frustriert, dass seine Kräfte nicht ganz so wirken, wie er sich das vorgestellt hat – Am Ende klappt es doch. Vor allem für VW. Heute (Es ist der sonnige 21. Mai 2014) haben sich bereits allein auf YouTube über eine halbe Milliarde Menschen das Video angesehen (vgl. Weinberg, 2012, S. 378-379). Ich möchte an dieser Stelle noch einmal festhalten: Es handelt sich hierbei um Werbung, eine sehr witzige zwar, aber immer noch eine Werbung. Ich könnte jetzt noch unzählige weitere Beispiele aufzählen, aber ich hab schon viel zu viel Zeit verloren weil ich nun die ganze Zeit auf YouTube gesurft hab….Man, muss ich Google Geld einbringen.

Der User (Ich!) des Portals klickt sich durch Videos, kann explizit nach Unterhaltung oder Informationen suchen, seine Lieblinge abonnieren um nie etwas zu verpassen und mit jeder dieser Aktion erhöht die Reichweite und Attraktivität für Unternehmen.  Unzählige Beispiel zeigen, wie gut YouTube als Marketingmittel für Unternehmen dienen kann, insbesondere wenn man das Medium kreativ für sich zu nutzen versteht. Ob es ein Video auch auf die meistbesuchte Seite der „beliebten Einträge“ schafft hängt von vielerlei Faktoren ab. „Hat der Kanal viele Abonnenten?!“oder „Ist es ein „gutes“ Video und kommt bei der Community an?“ oder „Über welche Kanäle und Verlinkungen kann man zu dem Video gelangen?“ (vgl. Weinberg, 2012,S. 380-385). Nach Bernet ist erfolgreiche Kommunikation via YouTube von folgenden Faktoren abhängig: „Online-Medien, Meinungsmacher und Konsumenten werden vermehrt Videos nachfragen, anschauen und weiterleiten. Je größer das Angebot, desto wichtiger wird die Qualität. Dabei darf heute die Kamera durchaus mal wackeln – wichtig sind gute Ideen, ein klares inhaltliches Konzept, Kontinuität und ein authentischer Auftritt.“ (Bernet 2010, S. 100)

Marketing über YouTube und Videoportale im Allgemeinen funktioniert, aber: Hat das auch McDonalds erkannt?

McDonalds auf YouTube:

Der offizielle, deutsche Channel:

McDonalds zählt zu den gut 62% der Unternehmen die YouTube für ihr Social Media Marketing einsetzen (vgl. DIM, 2012)Der deutsche YouTube-Kanal von McDonald’s kann (nur) knapp über 4000 Subscriber (Die Personen dir über alle Neuigkeiten auf den Laufenden gehalten werden. Quasi das YouTube’sche Äquivalent zum Fan oder Follower) auf seiner Seite vereinen. Im Channel ist eine wahre Flut an Videos zu den verschiedensten Angeboten, Aktionen und Produkten des Unternehmens einsehbar. Insgesamt konnten, seitdem die Seite im Januar 2009 online ging, bereits fast 2,5 Millionen views  erreicht werden (https://www.youtube.com/user/mcdonaldsDE/about Abruf: 22.05.14). Das Unternehmen hat zahlreiche Playlists in denen die Videos nach ihrer thematischen Ausrichtung sortiert sind. So finden sich dort beispielsweise Playlists mit den gebündelten Videos von Werbeaktionen, zu „Unser Essen. Eure Fragen.“, „Azubi TV“, welches sich nur an die Auszubildenden bzw. Interessierte  richtet, Alles zur Kampagne „Mein Burger“ und viele mehr. Eine eigene Kategorie gibt es derzeit für die digital Kampagne „Kick the Trash“ in der die Videos mit originellsten Arten den McDonald’s-Müll in einen Tonne zu treten prämiert werden. *Nachtrag 28.05.14* Hier mal das Gewinnervideo für euch 😉 „Kick-the-trash-Gewinnervideo

Was mir beim Durchsehen der Videos (ich hab jedoch wahrlich nicht alle geschafft) auffiel war, wie viele prominente Unterstützer in den Videos mitspielen. Mario Barth, Joko Winterscheidt, CRO, Christian Ulmen, Collien Ulmen-Fernandes, Palina Rojinski, Oliver Korritke, Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara…  -Die Liste scheint schier endlos. Generell scheint das Unternehmen stark auf den Einsatz von Testimonials zu setzen, reihen sich die Genannten doch auch schon hinter früheren Unterstützern wie Kai Pflaume, Heidi Klum oder Michael Ballack ein. Die Testimonials sollen dadurch, dass sie ihre prominenten Gesichter in die Kamera halten, die Vorzüge des Unternehmens aufzeigen, Fansympathien übertragen und Aufmerksamkeit und Verkaufszahlen erhöhen. Gerade McDonald’s scheint sehr stark auf diese Wirkung zu vertrauen – und hat damit nicht nur Befürworter gewonnen. Bestes Beispiel dafür ist die „1+1“ Kampagne des Unternehmens, bei der ein Großteil der genannten Prominenten mitwirkte und die zu einem Shitstorm führte . Die Testimonials schlüpften in der im Sommer 2013 im Fernsehen ausgestrahlten Werbung sinnbildlich in die Rollen von typischen Produkten und damit gleichzeitig ins Kreuzfeuer der Kritik. Den nicht immer entfalten bekannte Befürworter ihre Wirkung, gerade wenn es, wie bei McDonald’s, um einen Konzern geht der schon so oft in der Kritik stand. Insbesondere im Facebook war die Aktion, sowie ihre Teilnehmer mit bösen Kommentaren überhäuft worden (vgl. Disselhoff, „McDonalds: Promis im Fast-Food-Shitstorm“, meedia.de, 2013 & Blaser, „McVIPs: „Stars ernten Shitstorm für McDonald’s-Werbung“, suedkurier.de, 2013).

Insgesamt handelt es sich bei den veröffentlichten Videos um viele Werbungen und Kampagnen die eigens für die Ausstrahlung im  Fernsehen gedreht wurden, jetzt jedoch weiterhin auf YouTube verfügbar sind. Einige der Videos wiederum sind lediglich zur Verbreitung über YouTube und andere, oftmals verknüpfte, soziale Netzwerke entstanden.  Was insgesamt auffällt, es gibt auf der ganzen Seite kein einiges „laienhaft“ anmutendes Video. Jedes einzelne, das sich hier finden lässt, ist sehr gut gemacht und offenkundig professionell produziert. Der ganze Channel des Fast-Food-Riesen ist eine große Werbeplattform voll von Videos die uns zeigen sollen wie toll doch Unternehmen und Produkte sind.

Die Videos sprechen die Zuschauer auf verschiedene Weisen an. Zum Teil sehr originell, humorvoll oder auf informativ getrimmt. McDonald’s setzt auf multimediale Kampagnen und hat auf YouTube einen Platz für seine audivisuellen Mittel zur Ansprache seiner Kunden gefunden. Zur Interaktion und dialogische Kommunikation jedoch wird das Portal nicht genutzt. Die Möglichkeit als Zuschauer Kommentare zu verfassen ist zwar gegeben, jedoch konnte ich bisher keine Antworten seitens des Unternehmen zu diesen Kommentaren finden. Die Möglichkeit für Feedback bei den Video besteht also, jedoch bleibt es bei einseitiger Kommunikation. Auch unter dem Punkt „Diskussion“ im Channel, finden sich hauptsächlich weniger konstruktive Kommentare von Nutzern.

Fazit:
McDonald’s kann also relativ kontrolliert und aktuell seine multimedialen Kampagnen mit Hilfe der Videos auf YouTube auch im Internet publik machen, jedoch wird hier das soziale Netzwerk nicht genutzt um einen Austausch herbeizuführen, sondern um eine weitere Plattform für Werbefilmchen zu haben. 

 

Der internationale Channel:

Der Vollständigkeit halber, habe ich noch einen Blick auf den offiziellen, internationalen YouTube-Kanal des Unternehmens geworfen.Diesen haben, seit Beitritt im Jahre 2006, etwas über 14.000 Personen abonniert. Trivial-Info für zwischendurch: Der Kanal mit den meisten Abonnenten auf  YouTube ist der von „PewDiePie“, einem schwedischen Gamer der unglaubliche 27 Millionen Subscribers hat (http://socialblade.com/youtube/ Abruf: 22.05.14). Doch zurück zu McDonald’s. Trotz der wohl vergleichsweise kleinen Schar an Abonnenten, wurde viele der Videos bereits Millionen Mal angesehen. Auch im internationalen Kanal finden sich zumeist aufwendig produzierte Clips. Im Gegensatz zur deutschen Ausgabe sind die beliebtesten Testimonials die sich hier finden lassen zumeist computeranimiert. Zahlreiche Videos haben weltweit bekannte Animationsfiguren wie die Minions, die Schlümpfe, Figuren aus Ice Age, aus Madagaskar oder den Croods und vielen weiteren als Stars der Werbefilmchen. Auch findet sich hier noch Ronald McDonald wieder, der im Marketing anderer Länder (z.B. Deutschland) im Marketing kaum noch eine Rolle spielt.

Ansonsten scheint sich der internationale Channel kaum von seiner deutschen Ausgabe zu unterscheiden. Viele, viele Videos die vor allem einem Zweck dienen:
McDonald’s und seine Produkte weiter bekannt zu machen, das gesamte Unternehmen in ein vorteilhaftes Licht zu rücken und vor allem humorvoll die Verkaufszahlen anzukurbeln.

So, das war mein „kurzer“ Blick auf Youtube. Verdammte Axt, ich hab mich wieder hinreißen lassen und mir läuft doch die Zeit bis zur Abgabe davon!
Bis zum nächsten Mal 😀

__________________________________________________________________________________________________________________________________

Quellen:

Specht, m. & Theobald, E. (2010): Broadcast your Ad!. Nomos Verlagsgesellschaft. Baden-Baden

Weinberg, T. (2012): Social Media Marketing. O’Reily Verlag

Bernet, M.(2010): Social Media in der Medienarbeit. Inline-PR im Zeitalter von Google, Facebook und Co. VS Verlag. Wiesbaden.

Lorenzen, Meike. „Wie Google mit Werbung und auf YouTube absahnt http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/quartalszahlen-gewinn-dank-gangnam-style/7673520-2.html (Abruf: 21.05.14)

Kaiser, Tina. „YouTube verlangt künftig Geld für einzelne Kanäle“, http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article115974972/YouTube-verlangt-kuenftig-Geld-fuer-einzelne-Kanaele.html (Abruf: 21.05.14)

Floemer, Andreas.  „YouTube: Google nennt neue, beeindruckende Zahlen“, http://t3n.de/news/youtube-google-nennt-neue-361320/ (Abruf: 21.05.14)

Deutsches Institut für Marketing (2012). Studie DIM – Social Media Marketing in Unternehmen_2012_121121 – studie_dim_-_social_media_marketing_in_unternehmen_2012_121121.pdf.  http://www.marketinginstitut.biz/media/studie_dim_-_social_media_marketing_in_unternehmen_2012_121121.pdf. (Abruf: 21.05.14)

Disselhoff, Felix. „McDonalds: Promis im Fast-Food-Shitstorm, http://meedia.de/2013/06/03/mcdonalds-promis-im-fast-food-shitstorm (Abruf: 21.05.14)

Blaser, Ann-Kathrin. „McVIPs: Stars ernten Shitstorm für McDonald’s-Werbung“, http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/leute-themensk/McVIPs-Stars-ernten-Shitstorm-fuer-McDonalds-Werbung;art1015351,6092619 (Abruf: 21.05.14)

http://www.slm.uni-hamburg.de/imk/HamburgerHefte/HH12_Videoportale.pdf (Abruf: 21.05.14)

http://www.youtube.com/yt/press/de/statistics.html (Abruf: 21.05.14)

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/39174/umfrage/entwicklung-der-anzahl-views-pro-tag-auf-youtube-zeitreihe/ (Abruf: 21.05.14)

https://www.youtube.com/watch?v=9bZkp7q19f0 (Abruf: 21.05.14)

https://www.youtube.com/user/tippexperience (Abruf: 21.05.14)

https://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0 (Abruf: 21.05.14)

https://www.youtube.com/watch?v=dOdeWYmFI0s (Abruf: 28.05.14)

 

Affiliate Marketing

Gepostet am Aktualisiert am

In diesem Post wird es um einen Zweig des Online Marketings gehen unter dem ich mir bisher am wenigsten vorstellen konnte – Das Affiliate Marketing. In alter Manier erstmal die Zusammenfassung meiner Recherchen und Erkenntnisse zum Thema im Allgemeinen.

Affiliate Marketing:

Es war im Jahre 1997 als Jeff Bezos der Gründer von Amazon.com bei einer Party von einer Frau gefragt wurde ob er gegen eine Provision damit einverstanden wäre, dass sie Bücher über seine Seite vermarkten würde. Hier fand die Geschichte des Affliliate Marketings ihren Anfang und bis heute trug und trägt sie viel zum Erfolg des Unternehmens bei (vgl. Lammenett, 2007, S. 21). Doch was genau bezeichnet dieser Begriff? Ich hab da mal was gemalt…

Affiliate Marketing – Quelle: Eigene Darstellung nach Lammenett (2007) S.20-25

Im Grunde handelt es sich hierbei um nichts neues oder innovatives, denn die Idee von Vertriebspartnern besteht Offline schon seit Jahrhunderten.

Der Partner, oder Affiliate, wirbt für die Produkte eines Partners, des Merchants auf der eigenen Website.  Für jeden Verkauf der auf diese Weise zu Stande kommt erhält der eine Provision Wie hoch diese jeweils ausfällt, hängt von der Vereinbarung zwischen den beiden Partnern ab. Üblicherweise wird entweder nach „Pay-per-Click“, also der Provision pro Klick, nach „Pay-per-Lead“, also Provision pro Interessent, Download, usw., oder „Pay-per-Sale“ abgerechnet. Bei letzterem handelt es sich um einen Prozentsatz von Verkauf. In der Praxis finden sich auch oft Mischformen z.B. ein paar Cent pro Klick zuzüglich eines geringen Prozentsatzes vom Erlös des Verkaufs (vgl. Lammenett, 2007, S. 23).

Logischerweise verdient der Affiliate also immer dann mehr, wenn es ihm gelingt viel Aufmerksamkeit auf seine Seite und somit die Angebote des Partners zu ziehen. Zur Erreichung dieses Ziels stellt der Merchant dem Affiliate eine Vielzahl von Werbemitteln zur Verfügung. Gemeinsamer Nenner der Mittel: Sie alle sind mit einem Link verknüpft der den Partnercode enthält.  Gelangt also ein (potenzieller) Käufer über die Website des Affiliates zum Merchant erhält der Affiiliate seine Provision (vgl. Lammenett, 2007, S. 23).

Affiliate Marketing in der Praxis:

Affiliate Marketing hat auch in Deutschland auf den Websites Einzug gehalten. 2003 sind bereits etwa 21 % des gesamten Onlineumsatzes durch Affiliate Marketing zu Stande gekommen (vgl. Lammenett, 2007, S. 24). Hier jetzt mal ein ganz ehrliches Geständnis: Ich hab auch nach ziemlich langer Suche keinerlei verlässliche Zahlen zum derzeitigen Stand in diesem Zweig der Branche gefunden. Was ich allerdings aus Foren erfahren habe die sich mit Wirtschaft und Marketing beschäftigen deutete aber auch darauf hin, dass solche Zahlen nicht all zu gerne preisgegeben werden. Wie verlässlich die Informationen jedoch sind, die man auf diesem Wege erhält ist jedoch wohl etwas fragwürdig.

Für die Zusammenkunft der Partner eines solchen Zusammenschlusses gibt es Dienstleister, sogenannte Affiliate-Netzwerkbetreiber. Diese erleichtern natürlich den Aufwand und stellen juristische wie auch technische Basis. Bekannte Anbieter die sich auf die Vermarktung solcher Partnerprogramme spezialisiert haben sind beispieslweise affilinet.de, Adbutler.de und zanox.de (vgl. Lammenett, 2007, S. 42).

Generell ist noch festzuhalten, dass Bemühungen um Affiliates nur dann sinnvoll sind, wenn es sich um „die Richtigen“ handelt. Natürlich steigen die Chancen den Markt zu durchdringen mit jedem potenziellen Interessenten der angeworben werden kann, doch sollten die thematischen Ausrichtungen zusammenpassen. Partner zu akkreditieren die völlig themenfremd sind, würde wenig Erfolg versprechen (vgl. Lammenett, 2007, S. 25).

Quelle: eigene Darstellung nach statista.de - Meistverkaufte Online Produkte 2014
Quelle: eigene Darstellung nach statista.de – Meistverkaufte Online Produkte 2014

Auch ist nicht jede Art von Ware oder Dienstleistung für Affiliate Marketing geeignet. Logischerweise eignen sich zu allererst vor allem Waren die häufig über das Internet erstanden werden. Um beispielhaft zu zeigen was darunter so fällt, seht ihr auf der rechten Seite ein Ranking der zehn in Deutschland am häufigsten erstandenen Produktgruppen. Doch auch Produktkategorien die nicht in die oberen Rängen der online meistverkauften gehören, können mit Affiliate Erfolge erzielen (vgl. Lammenett, 2007, S. 26-27).

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass Affiliate Marketing sowohl für die Merchants als auch die Affiliates enormes Potenzial bietet. Richtig eingesetzt, kann es eine Vermarktungsstrategie bieten die Bekanntheit leicht zu steigern vermag und maßgeblich zur Kundegwinnung beitragen kann.

Wirkung von Online Marketingmaßnhamen: Screenshot von http://www.onlinemarketing-praxis.de/uploads/schaubilder/wirkung-von-onlinemarketing-massnahmen.png am 11.04.14
Wirkung von Online Marketingmaßnhamen: Screenshot von http://www.onlinemarketing-praxis.de/uploads/schaubilder/wirkung-von-onlinemarketing-massnahmen.png am 11.04.14

Und was ist mit McDonalds?

Irgendwie ist es schon wieder passiert. Ich bin gescheitert. Im Vorfeld, als ich mir Gedanken darüber macht wie ich diesen Blog aufzubauen versuchen möchte, hätte ich nie damit gerechnet wie schwierig es sein würde Informationen über die tatsächliche Umsetzung der Marketingmaßnahmen durch McDonald’s zu sammeln. Auch hier herrscht wieder, wie einst schon beim E-Mail- und beim Suchmaschinenmarketing, Ergebnislosigkeit. Ob und wie das Fast-Food Unternehmen Affiliate Marketing einsetzt konnte ich nicht herausfinden. Ich bin einigermaßen frustriert, denn ich glaube auch von Razorfish der Agentur des Unternehmens, kann ich (erneut) nicht mit einer Antwort rechnen. Ich hoffe der werte Leser kreidet es mir nicht als Versagen an, denn ich kann glaubhaft versichern, dass ich mich bemüht habe.

Zumindest weiß ich jetzt über einen weiteren Zweig des Online Marketings erschlossen, dass verbuche ich jetzt mal unter „Haben“ 😉 Schade nur, dass es so schwer ist an den konkreten Beispielen zu erklären, denn allzu offen gehen Unternehmen und leider nun auch nicht McDonalds mit solchen Informationen nicht um. Und wie geht es jetzt weiter? Auf meiner „To Do – Liste“ habe ich noch vermerkt, dass ich das Mobile Marketing und den Youtubekanal des von mir erkorenen Unternehmens betrachten möchte. Dann mal los 😉

Bis dahin, einen sonnigen Tag noch!

__________________________________________________________________________________________________________________________________

Quelle:

Lammenett, E. (2007). Praxiswissen Online-Marketing. Wiesbaden: Gabler Verlag

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/178614/umfrage/meistgekaufte-produkte-im-online-handel (Abruf: 18.05.14)

http://www.zanox.com/de/ (Abruf: 18.05.14)

http://www.adbutler.de/(Abruf: 18.05.14)

http://www.affili.net/de/Home.aspx (Abruf: 18.05.14)

McDrive mal ganz anders…

Gepostet am Aktualisiert am

Nochmal was witziges für Zwischendurch. Da ich mich ja immer schön auf dem Laufenden halte was McDonald’s online so treibt, bin ich auf die folgende Aktion gestoßen.
In Österreich konnten sich die Besucher eines McDrive-Schalters über etwas mehr „Erlebnisgastronomie“ freuen als ihnen wohl teilweise lieb war. Aber seht selbst!

Wildes Rumgeknutsche, Operngesänge, armdrückende Wrestler, Austronauten, Horrorszenarien und Rapeinlagen erwarteten die Kunden die doch einfach nur ihre Burger in die Hand gedrückt bekommen wollten. Besondere Freude war für mich persönlich der Auftritt von Moneyboy am Ende des Videos. Die Laufbahn dieses „Künstlers“ hatte ich schon lange mit viel Freude mitverfolgt.
Cleverer Schachzug von McDonald’s, denn das Video das einen Aprilscherz an österreichischen Kunden zeigt, wurde seit seiner Veröffentlichung vor einem Monat über 2 Millionen Mal angeklickt. Solche Videos die sich oft viral verbreiten tragen im günstigsten Fall zur Sympathie- und schlussendlich Kundengewinnung bei. Meiner Meinung nach dürfte das in diesem Fall gelungen sein.

Bleibt mir noch zu sagen: Moneyboy am Staaart und er swagt so hart! 😀 Ich hoffe euch macht das ebenso viel Freude wie mir! Schönes Restwochenende!
__________________________________________________________________________________________________________________________________

Quellen:

Youtube Kanal McDonald’s Österreich – https://www.youtube.com/watch?v=EaAcjJIK0rI  Abruf: 10.05.14

Zwischenfazit Nr. 3

Gepostet am Aktualisiert am

Ich hab jetzt schon eine ganze Weile an diesem Blog geschrieben und muss mir jetzt erstmal wieder in Erinnerung rufen, was ich bisher gemacht habe und vor allem wie meine nächsten Schritte aussehen sollen, da ich meiner Meinung nach langsam auf das Ende meiner Arbeit hier zusteuere. Hier nun erstmal die Erweiterung meiner Grafik aus „Der Lernprozess – Ein Nachtrag“:

bla
bla2 bla 3

Ich hab gleichzeitig das Gefühl schon viel über das Thema erfahren zu haben, gleichzeitig aber die absolute Gewissheit nicht einmal die Spitz des Eisbergs vollständig betrachtet zu haben. Meine Erkenntnis: Das Online Marketing in all seinen Facetten werde ich zumindest innerhalb der Arbeit an diesem Blog wohl nicht erfassen können. Ich will versuchen noch die von mir gefassten Zielvorgaben an Themen zu erreichen und werde dann wohl nochmal meinen Dozenten aufsuchen um das „absegnen“ zu lassen. (Hoffentlich diesmal etwas weniger niederschmetternd.)
Was mir im Moment noch ein wenig Sorge bereitet aber wohl absehbar war ist, dass meine Learning-Community gerade nicht sehr aktiv ist. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Seit über einem Monat konnte ich mich nicht über neue Kommentare als Anregung zum Austauch freuen. Da meine Community ihre Blogs bereits eingereicht hat, hatte ich schon befürchtet, dass ihr Interesse ab dem Zeitpunkt ihrer jeweiligen Abgabe drastisch zurückgehen würde. Doch das eine Beteiligung ihrerseits wichtig für mich ist, werde ich die Damen noch einzeln zur Teilnahme zu animieren versuchen 😉 Das werde ich mir jetzt gleich mal zur Aufgabe machen

Tja und nun zu meinem weiteren Vorgehen.
Ende Januar habe ich bei meinen Recherchen die wichtigsten Instrumente des Online Marketings zusammengestellt. Der Großteil der damals erstellten Liste habe ich bereits abgearbeitet. Was jetzt noch bleibt um meine „Eisbergspitze“ vollständig zu machen ist: Affiliate Marketing, Banner Advertising und Mobile Marketing. Dieser Nachhut möchte ich, sollte es den zeitlichen Rahmen nicht völlig sprengen vielleicht noch einige Überlegungen zum Youtubekanal von McDonalds anfügen. Zum einen wurde ich von meiner Community (als sie noch aktiv war…waren das schöne Zeiten) einige Male dazu aufgefordert, zum anderen kommt mir die Betrachtung von Social Media Marketing ohne eine Erwähnung des größten Videoportals einfach nicht vollständig vor.

Da kommt doch noch ein bisschen Arbeit auf mich zu. Geplant ist jedoch die nächsten Posts, etwas knapper zu halten. Den vorangegangenen Maßnahmen hatte ich aufgrund ihrer Wichtigkeit im Marketingmix etwas mehr Zeit geschenkt. Aber mal sehen ob mich McDonald’s mit der Ausführung der folgenden Maßnahmen nicht doch wieder zwingt etwas genauer nachzuforschen 😉

Bis dahin, ein schönes Wochenende!